Ein klares Ja zum Epidemiengesetz

Mit 60 zu 40 Stimmen hat sich die Bevölkerung klar für das revidierte Epidemiengesetz ausgesprochen. Die Kampagne war schwierig, weil die Medien den Gegnern keine Plattform bieten wollten. Deren Argumente waren grossmehrheitlich falsch: sie sprachen von Impfzwang (den es nicht gibt), von Frühsexualisierung (die es nicht gibt) und vom WHO-Diktat (das es nicht gibt). Das einzig nachvollziebare Argument ist der indirekte Impfzwang. Der hat aber nichts mit dem neuen Epidemiengesetz zu tun, sondern dürfte generell zunehmen.

 

Ein grosses Merci geht an die Stimmenden. Sie haben sich nicht von den emotionalen Falschaussagen verwirren lassen. Ein Merci gehört dem Auftraggeber Public Health Schweiz und ein paar wenige Organisationen und Menschen, die dieses Ja ermöglicht haben.