Teil 2 – Nachhaltig oder doch nur Greenwashing?

Was bedeutet nachhaltiges Handeln für ein Fashion-Unternehmen? Ist es nachhaltig, in Bildung zu investieren, Spitäler zu errichten oder sich in World Food Programmen zu engagieren?

Ja, ist es. Aber die genannten Beispiele sind Massnahmen im Bereich der sozialen Verantwortung, der Corporate Social Responsibility (CSR). Eine Nachhaltigkeitsstrategie sollte sich immer auf das Kerngeschäft des Unternehmens beziehen mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen für die Gesellschaft und für die Umwelt zu reduzieren. Und Spitäler, Bildung und Ernährung gehören nun einmal nicht zur Kernkompetenz von Textilunternehmen. Vielmehr geht es darum, die branchen- und unternehmensspezifischen Wertschöpfungsketten zu analysieren und bei den grössten negativen Auswirkungen, die im Widerspruch stehen zu gesellschaftlichen Erwartungen und damit den Sustainable Development Goals (SDGs) anzusetzen.

Echte Nachhaltigkeit basiert auf dieser Wesentlichkeitsanalyse. Massnahmen, die …

selektiv informieren, nicht mit Fakten oder von Drittparteien bekräftigt werden können, generisch oder vage sind, irrelevant sind, falsche Labels bemühen, das Bessere von zwei Übeln als Vorteil proklamieren oder schlicht falsch sind,

sind Greenwashing-Aktivitäten. Weil sie nur so tun als ob.

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